Fragen und Infos

Was kostet Rolfing?

Eine Rolfing-Behandlung dauert etwa eine Stunde und kostet 100.- Euro. Normalerweise lohnt es sich, zehn Behandlungen zu nehmen, das gibt genügend Zeit und Möglichkeit, die gesamte Statik zu verbessern, was wiederum der Dauerhaftigkeit der Behandlungsergebnisse zugute kommt. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt diese Behandlung nicht, bezuschusst sie höchstens.
Anders ist es bei Privatversicherten mit entsprechender Indikation und Diagnose, wenn man eine Heilpraktikerbehandlung unter Verwendung von Rolfingtechniken ansetzen kann. Diese werden dann nach der GebüH abgerechnet und erstattet.

 

Wie häufig muss man die Behandlungen ansetzen?

Rolfing macht im Fall akuter Schmerzen im höchstens wöchentlichen Rhythmus Sinn, weil der Körper einige Zeit braucht, um die Veränderungen zu verarbeiten. Manche nehmen sich dazu auch zwei oder drei Wochen Zeit, je nach Menschentyp und Gewebsreaktion. Längere Pausen zwischen den Sitzungen sind von daher nicht sinnvol, weil man dann leicht "den roten Faden" verliert. Ausnahmen sind aber z.B. langfristig angesetzte Skoliosebehandlungen.
Eine Unterbrechung wegen Urlaub oder Abwesenheit ist selten problematisch, man findet die Ergebnisse auch nach Wochen noch im Gewebe.

Gyrotonic macht anfangs auch einmal pro Woche Sinn. Später kann man bei Bedarf die Dichte steigern, das hängt aber mehr vom Einzelnen und seiner sonstigen sportlichen Aktivität ab.
 

"Ich bin aber schon 73..."

Das Alter spielt bei beiden Behandlungsformen eine untergeordnete Rolle! Entscheidender ist die Frage, ob man sich mit einer Veränderung anfreunden will und kann. Man weiß ja nie, was noch in einem steckt..!

 

"...und was ist mit Babys und Kindern?"

Rolfing ist für Babys und Kinder eine sehr effektive Möglichkeit, frühzeitige Haltungsschäden zu behandeln. Je jünger der Patient, desto einfacher ist meist die Behandlung. Man macht dann jedoch kürzere und weniger Behandlungen.
 

"Jemand erzählte mir, Rolfing sei schmerzhaft..."

Ist es im Normalfall nicht! Natürlich gibt es Stellen, die empfindlicher sind und einen gewissen Schmerz auslösen. Selten ist dieser aber unangenehm. Gerolfte sprechen meist von einem "Wohlschmerz".
Die meisten Fälle massiver Schmerzen bei der Behandlung gehen bedauerlicherweise auf Behandler zurück, welche die Ausbildung zum Rolfer nicht durchlaufen haben und trotzdem Rolfing anbieten. Wenn Sie sicher gehen wollen, ob Sie zu einem echten Rolfer gehen, müssen Sie in der offiziellen Liste der Rolfer nachschauen, z.B. unter www.rolfing.org.